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Klima


Das Klima auf den Balearen ist mehr als angenehm. Durchschnittlich zählt man hier 300 Sonnentage. Ganz mediterran sind die Winter mild. Es wird kaum einmal kälter als 10 Grad (über Null wohl gemerkt.) Insgesamt am mildesten ist es auf Ibiza, so groß sind die Unterschiede natürlicher Weise aber nicht.

Schon im Frühjahr klettert das Thermometer auf 15 bis 20 Grad. Wer eher wandern geht als am Strand in der Sonne zu braten ist damit allerbestens bedient. Auch Radsportler dürften sich mit diesen eher erwärmen als mit der brütenden Sommerhitze.





Richtig warm wird es ab Ende April, Anfang Mai. Um diese Zeit bricht für gewöhnlich aus, was wir wohl als Sommer bezeichnen würden. Die beste Zeit für Strandhasen und Sonnenanbeter liegt also zwischen Mai und September, eigentlich sogar Ende Oktober.

In diesem Zeitraum hat man gute 10 Sonnenstunden im Schnitt, so gut wie keinen Regen und Temperaturen um die 25 bis 30 Grad. Kein Grund zur Klage, wenn man es denn warm mag. Wenn überhaupt, regnet es meistens im Frühjahr und Herbst.



Einer der großen Vorteile der Balearen ist, dass es selbst im Hochsommer erträglich bleibt. Während das Thermometer auf dem Festland in teils schwindelerregende Höhen klettern kann, bleibt es auf den Mittelmeerinseln in aller Regel angenehm. Das Phänomen ist bekannt, in der Nähe großer Wassermassen - und dazu kann man das Mittelmeer wohl zählen - schwanken die Temperaturen nicht so stark, wie auf dem Festland. Das Wasser wirkt wie ein Wärmespeicher, sorgt für milde Nächte. Am Tag kehrt sich das ganz um. Das Wasser erwärmt sich lange nicht so schnell wie fester Boden, entsprechend hält es die Temperaturen angenehm niedrig.

Jeder, der einmal in der Wüste war, kennt das Phänomen. Tagsüber hat es dort schnell mal 60 Grad, nachts fallen die Temperaturen um bis zu 40 Grad. Ob Gerücht oder nicht weiß ich nicht, aber es sollen schon Menschen bei 15 Grad Plus erfroren sein, weil der Körper den extremen Temperatursturz zur glühenden Tageshitze nicht verkraften konnte.

Wie gesagt, mit solchen Problemen wird man auf Mallorca nicht zu kämpfen haben, das Klima ist ausgesprochen angenehm.


Wie auf den meisten anderen Inseln weht auch auf Mallorca ein stetes laues Lüftchen. Das ist auch gut so, sorgt es doch für ein wenig Abkühlung. Eine besondere Rolle spielt auch die dominierende Bergkette der Insel Tramuntana. Einerseits schütz sie einen Großteil der Insel vor Seewinden, andererseits sind eben jene Berge für das laue Lüftchen auf der Insel zuständig.

Selbst im Winter sind die Balearen verhältnismäßig warm, zumindest wenn man sie mit Deutschland vergleicht. Die jährliche Durchschnittstemperatur von Mallorca beträgt höchst erfreuliche 17 Grad.


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